IT Wandel im Werkzeug- und Formenbau

[Blogtitel] IT Wandel im Werkzeug- und Formenbau [Beschreibung]Die fortschreitende Digitalisierung macht auch vor der Produktion beim Werkzeug- und Formenbau nicht Halt und erfordert einen nachhaltigen Wandel. [Bildquelle] istock 42316690 Das Bild zeigt einen Mitarbeiter im Lager während er auf dem Tablet eine Aufgabe ausführt.
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Die fortschreitende Digitalisierung macht auch vor der Produktion beim Werkzeug- und Formenbau nicht Halt. Das bedeutet für die Unternehmen, sich auf diesen Wandel einzustellen.

Digitalisierung schreitet voran

Wir stehen mitten in der vierten industriellen Revolution. Nach

  • Mechanisierung,
  • Arbeitsteilung und
  • Elektrifizierung

dringt nun das Internet in die Produktion vor. Es vergeht kein Tag, in dem in der Presse nicht über das Thema Industrie 4.0 und Digitalisierung berichtet wird. Somit stehen das Management, aber auch die Mitarbeiter im Unternehmen vor großen Herausforderungen. Zur Umsetzung kann man aber nicht einfach einen Schalter umlegen. Zudem haben die Unternehmen auch keine Wahlmöglichkeit. Ähnlich wie bei der ersten industriellen Revolution konnten sich die Menschen damals auch nicht gegen die Dampfmaschine entscheiden. Daher heißt es nun für die Unternehmen, sich an die neuen Rahmenbedingungen anpassen.

Veränderungen in der Produktion

Von diesem tiefgreifenden Wandel ist die komplette Wertschöpfungskette des Unternehmens betroffen. Mit der Digitalisierung werden bestehende Kernkompetenzen und Geschäftsmodelle grundsätzlich in Frage gestellt werden. Kunden, Partner sowie Lieferanten werden zukünftig nahtlos in die Prozesse integriert.

Die Chancen wie auch die Risiken dieser industriellen Revolution müssen verstanden werden. Aber viele Unternehmen und Unternehmer tun sich heute mit dem Begriff Industrie 4.0 noch schwer. Die Ursache dafür liegen unter anderem darin, dass sie nicht mit dem Internet groß geworden sind. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die Zielgruppe mit dem digitalen Wandel nicht oder nur ungenügend auseinandergesetzt hat.

IT Dominanz

Infolgedessen ist es elementar wichtig, sich mit der neuen Technologie und den Schlüsselspielern intensiv auseinander zusetzen und zu verstehen, wo die Reise hingeht. Die heutige IT-Welt wird von Unternehmen wie

  • Apple,
  • Amazon,
  • Facebook und
  • Google

dominiert und das wird sich auf kurze bis mittlere Sicht auch nicht ändern. Start-Ups wie Uber oder auch Airbnb machen deutlich, wie einzelne Branchen durcheinander gewirbelt werden. In den einzelnen Branchen definieren neue innovative Unternehmen die Spielregeln nun komplett neu. Hierfür ist Google ein eindrucksvolles Beispiel. Für viele ist Google ein Dienst, der einen festen Platz in unserem Leben bei der Suche im Internet gefunden hat. Allerdings ist Google deutlich mehr.

IT und Smart Home

Durch die milliardenschwere Übernahme von Nest beweist Google den Fokus auf das Thema Home-Automatisierung. Aber auch das autonome Fahren ist eine Schlüssel-Technologie. Weiterhin ist Android das mittlerweile weltweit dominierende Betriebssystem von Smartphones und Tablets. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Android in Autos, den Heimbereich oder die industrielle Automatisierung Einzug hält. So dringt auch Google in Branchen ein, in denen man Google heute nicht erwarten würde und entwickelt sich zu einem Hauptwettbewerber.

Wandel annehmen

Werkzeug- und Formenbauer müssen sich dem digitalen Wandel stellen und das eigene Unternehmen entsprechend neu ausrichten. Hier besteht ein großer und dringender Handlungsbedarf. In diesem Zusammenhang ist eine hunderprozentige Ausrichtung auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden elementar wichtig. Darüberhinaus gilt es, sämtliche Prozesse zu digitalisieren und optimieren. Hierfür ist eine Unternehmensstrategie mit einem Masterplan erforderlich, der dann umgesetzt fortlaufend agil angepasst wird. Alles in allem kein Hexenwerk. Man muss nur starten und das schnell.

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Die fortschreitende Digitalisierung macht auch vor der Produktion beim Werkzeug- und Formenbau nicht Halt und erfordert einen nachhaltigen Wandel.
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Ingenieurversteher
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//Analyst//Blogger//Keynote Speaker// zu den Fokusthemen #Industrie40, #IoT und #Digitalisierung.Herzlich willkommen auf meinem Ingenieurversteher-Blog. Hier schreibt ein echter, aber nicht ein typischer Ingenieur.Nach einer soliden Ausbildung bei Siemens zum Feinmechaniker habe ich das Abitur nachgeholt und Maschinenbau studiert. Der Schwerpunkt Informatik im Hauptstudium war wohl der ausschlaggebende Grund, dass es mich in die Software-Industrie gezogen hat wo ich heute noch immer aktiv unterwegs bin. Für die Funktionen Vertrieb, Marketing und Produktmanagement habe ich mich meine Leidenschaft entdeckt – sicherlich nicht immer typisch für einen Ingenieur.Im Rahmen meiner Diplomarbeit haben mich Themen wie „Computer Integrated Manufacturing (CIM)“ beschäftigt. Viele Aspekte sind davon heute umgesetzt. Mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft allgemein sowie dem Einzug des Internets in die Produktion stehen wir vor großen Herausforderungen, die uns langfristig intensiv beschäftigen werden. Der klassische Ingenieur wird nun mit völlig neuen Themengebieten konfrontiert.Das war u.a. die Motivation für diesen Blog, die Themenbereiche Industrie 4.0 und Digitalisierung aufzugreifen und regelmäßig darüber zu schreiben – leicht verständlich und nicht technisch tief. Gerade aus diesem Zusammenhang hat sich die Marke „Ingenieurversteher“ entwickelt. Ingenieure sind in der Regel Künstler mit einem sehr tiefen technischen Verständnis. Oft sind sie allerdings nicht in der Lage, technisch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich einer Zielgruppe zu vermitteln, die nicht über dieses tiefe technische Wissen verfügt. Um Ideen und Innovationen zu vermarkten, müssen diese in eine leicht verständliche Sprache übersetzt werden. Mit einer Vorliebe für analytisches und strukturiertes Recherchieren , der Leidenschaft für das Schreiben und der Freude am Präsentieren ist die Idee vom „Ingenieurversteher“ entstanden.

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