Google wird die Logistikketten komplett neu definieren

[Blogtitel] Google wird die Logistikketten komplett neu definieren [Beschreibung]Google hat sich längst in Richtung Zukunft aufgemacht und hat das Potential, durch intelligente Zukäufe komplette Logistikketten nachhaltig zu verändern. [Bildquelle] istock 5216755 Das Bild zeigt einen Lkw mit einem Anhänger bei der Fahrt
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Google hat sich längst in Richtung Zukunft aufgemacht und hat das Potential, durch intelligente Zukäufe komplette Transport-Logistik nachhaltig zu verändern.

Logistik im Wandel

So weit so gut – aber wo geht die Reise konkret hin? Es gibt sicherlich unterschiedliche Ziel-Szenarien, die Google angehen wird. Das Thema Supply-Chain könnte aber sicherlich von großem Interesse für Google sein. In der Welt war ein Artikel mit dem Titel „Deutscher Wirtschaft droht die feindliche Übernahme“ zu lesen.

Mit 86 Mrd. EUR sieht man das größte Bedrohungspotential Bruttowertschöpfung in der Logistikbranche zu verlieren. Google ist heute schon in der Lage, die komplette Strecke von der Fabrik oder einem Lager über ein Zwischenlager hin zum Endkunden abzubilden.

Leistungsstarke IT

Mit Skybox hat Google einen Hersteller übernommen, der eigentlich Bild- und Videomaterial aus dem All erzeugt. Aber er ist auch in der Lage, die komplette Wegstrecke der Logistik-Kette mit dem Internet abzudecken, was sehr wichtig ist, denn jede Komponente muss zu jeder Zeit an jedem Ort mit dem Internet verbunden sein. Des Weiteren ist Google einer der weltweit größten Anbieter von cloudbasierten IT-Infrastrukturen und ist somit in der Lage, den Datenfluss komplett in deren Rechenzentren abzubilden.

Intelligente Daten

Auch im Bereich BigData ist Google auf Einkaufstour gegangen, weitere Zukäufe sind in der Zukunft noch denkbar. In der gesamten Logistikkette fallen zu jeder Zeit eine große Menge an Daten an. Diese müssen gesammelt, konsolidiert, mit anderen verglichen, in Echtzeit zur Verfügung gestellt und intelligente Entscheidungen getroffen werden.

Roboterautomation

Im Roboterbereich hat Google auffällig viele Unternehmen übernommen. Neben Militärrobotern hat Google Unternehmen gekauft, die beispielsweise Roboterarme entwickeln und damit in der Fabrik bzw. im Lager, aber auch an der Schnittstelle von Fabrik/Lager zum LKW/Lieferwagen bzw. umgekehrt. Aber auch in der Fabrik/Lager ist es denkbar, dass Google-Roboter dort Ihren Einsatz in der Produktion oder im Bereich Lagerlogistik finden.

Künstliche Intelligenz

In der gesamten Logistikkette spielen Computer und Roboter eine wichtige und zentrale Rolle. Mit der Übernahme von Unternehmen, die sich auf künstliche Intelligenz fokussieren, werden die Maschinen zunehmend immer intelligenter.

Autonomes Fahren

Seit vielen Jahren dreht das Google Auto bereits fahrerlos seine Runden in San Francisco. Ob es ein Auto oder ein LKW ist, spielt keine Rolle. So wäre es denkbar, dass das Google Fahrzeug den kompletten Weg, von der Fabrik/Lager bis zum Endkunden übernimmt. Haben Sie Roboter in der Fabrik/Lager die Pakete in den LKW/Lieferwagen gebracht, übernehmen sie beim Endkunden die Lieferung bis an die Haustür.

Lieferung aus der Luft

Wenn es erforderlich bzw. eine Auslieferung mit dem LKW/Lieferwagen nicht möglich ist, dann wäre Google auch in der Lage, die Pakete über Drohnen bis zur Haustür zu liefern.

Zusammenfassung

Es ist beeindruckend zu sehen, welche Bausteine Google zugekauft hat und welche Potentiale diese Bausteine haben. Aber auf der anderen Seite wird es sicherlich Stimmen geben, die den Google-Weg mit Sorge beobachten. Die Dominanz von Google wird sich in den kommenden Jahren weiter verstärken und Google entwickelt sich immer mehr von einem IT- zu einem HighTech-Unternehmen.

Google wird in unterschiedliche Branchen eindringen und dort die Regeln nachhaltig verändern. Traditionelle Unternehmen, beispielsweise Maschinen- oder Autobauer, tun sich noch schwer mit dem neuen Wettbewerber Google. Daher wird es spannend sein weiter zu verfolgen, wie sich Google in seinen neuen Märkten entwickelt.

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//Analyst//Blogger//Keynote Speaker// zu den Fokusthemen #Industrie40, #IoT und #Digitalisierung.Herzlich willkommen auf meinem Ingenieurversteher-Blog. Hier schreibt ein echter, aber nicht ein typischer Ingenieur.Nach einer soliden Ausbildung bei Siemens zum Feinmechaniker habe ich das Abitur nachgeholt und Maschinenbau studiert. Der Schwerpunkt Informatik im Hauptstudium war wohl der ausschlaggebende Grund, dass es mich in die Software-Industrie gezogen hat wo ich heute noch immer aktiv unterwegs bin. Für die Funktionen Vertrieb, Marketing und Produktmanagement habe ich mich meine Leidenschaft entdeckt – sicherlich nicht immer typisch für einen Ingenieur.Im Rahmen meiner Diplomarbeit haben mich Themen wie „Computer Integrated Manufacturing (CIM)“ beschäftigt. Viele Aspekte sind davon heute umgesetzt. Mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft allgemein sowie dem Einzug des Internets in die Produktion stehen wir vor großen Herausforderungen, die uns langfristig intensiv beschäftigen werden. Der klassische Ingenieur wird nun mit völlig neuen Themengebieten konfrontiert.Das war u.a. die Motivation für diesen Blog, die Themenbereiche Industrie 4.0 und Digitalisierung aufzugreifen und regelmäßig darüber zu schreiben – leicht verständlich und nicht technisch tief. Gerade aus diesem Zusammenhang hat sich die Marke „Ingenieurversteher“ entwickelt. Ingenieure sind in der Regel Künstler mit einem sehr tiefen technischen Verständnis. Oft sind sie allerdings nicht in der Lage, technisch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich einer Zielgruppe zu vermitteln, die nicht über dieses tiefe technische Wissen verfügt. Um Ideen und Innovationen zu vermarkten, müssen diese in eine leicht verständliche Sprache übersetzt werden. Mit einer Vorliebe für analytisches und strukturiertes Recherchieren , der Leidenschaft für das Schreiben und der Freude am Präsentieren ist die Idee vom „Ingenieurversteher“ entstanden.

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