In Turnschuhen aus der Banking-Krise

[Blogtitel] In Turnschuhen aus der Banking-Krise [Beschreibung]Die Digitalisierung erfasst alle Branchen - so auch die Finanzbranche, wo Fintechs mit smarten Lösungen in das Kerngeschäft der Banken eindringen.  [Bildquelle] istock 14574153 Das Bild zeigt den Detailausschnitt einer Kreditkarte.
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Die Digitalisierung erfasst alle Branchen – so auch die Finanzbranche, wo Fintechs mit smarten Lösungen in das Kerngeschäft der Banken eindringen. 

Digitalisierung in der Bank

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft schreitet mit großen Schritten voran und macht praktisch vor keinem Unternehmen und keiner Branche halt – so auch nicht vor der Finanzindustrie. Mit der Durchdringung von Technologien wie Internet, Cloud, Social und Mobility haben sich das Verhalten und die Ansprüche der Konsumenten grundlegend geändert und es entstehen für die Bank völlig neue An- und Herausforderungen.

Aufbruch in das mobile Zeitalter

Apple hat mit der Einführung des Smartphones 2007 den Markt der Telekommunikation grundlegend verändert und dem Thema Mobilität zum Durchbruch verholfen. Die Benutzung eines iPhones ist nicht kompliziert – man kann es einfach und intuitiv bedienen, ohne ein Handbuch zu lesen. Die Technologie kann von Menschen jung wie alt bedient werden. Die vielen, kleinen, nützlichen verfügbaren Apps unterstützen den Anwender in allen Lebenslagen. Das Smartphone ist zum unverzichtbaren Begleiter geworden. Viele Menschen sind mittlerweile „always on“ und führen ihr Smartphone ständig bei sich.

Damit ändern sich auch die Anforderungen an das Banking grundlegend. Der Anwender möchte seine Banking-Dienste nutzen – zu jeder Zeit, an jedem Ort, auf unterschiedlichen Geräten, alles möglichst einfach und das Ganze in Echtzeit. Das hört sich zunächst einfach an, macht aber den großen Paradigmenwechsel mit all seinen Facetten deutlich. Online-Banking verlagert sich immer mehr vom klassischen PC zum mobilen Endgerät. Mit dem ständigen Begleiter Smartphone entstehen neue Anforderungen wie auch komplett neue Nutzungs-Szenarien. Darüber hinaus spielen Sicherheit des Verfahrens, die Seriosität des Anbieters und der Datenschutz eine sehr wichtige Rolle. Obwohl der Anwender hohe Ansprüche hat, ist er kaum bereit, dafür zu bezahlen.

Herausforderung Banking 2015

Die Finanzindustrie steht vor einer sehr schwierigen und ungewissen Zukunft, in der große Herausforderungen bevorstehen. Aufgrund der Bankenkrise und diverser Skandale sind die Banken gezwungen, viele gesetzliche Regularien zu erfüllen. Das erfordert einen sehr hohen Aufwand an interner Administration in Bezug auf Prozesse und IT. Mit der Erfüllung der Regularien verbessert sich die Wertschöpfung der Bank nicht einen Millimeter, aber diese sind auch eine Chance, das Vertrauen der Endkunden schrittweise zurück zu gewinnen, denn die Regularien dienen u.a. dazu, den Endkunden zu schützen.

Das aktuell niedrige Zinsniveau stellt die zweite große Herausforderung dar, da praktisch immer weniger Geld mit dem traditionellen Kreditgeschäft verdient wird. Die dritte große Baustelle sind die Privatkunden. Auf der einen Seite ist es ein potentielles Massengeschäft, mit dem man durchaus Geld verdienen kann. Des Weiteren sichert das Privatkundengeschäft eine entsprechende Liquidität. Allerdings müssen dafür die Masse bzw. die Kunden vorhanden sein. Dem gegenüber stehen die hohen Kosten für den Betrieb der Filialen und den Beratungs- bzw. Personalkosten.

Das führt dazu, dass Banken aktuell nachhaltig Ihr Filialnetz ausdünnen. Alleine die Deutsche Bank reduziert ihr 700 Filialen umfassendes Netz um 200 aus. Auch die Hypovereinsbank reduziert ihr Filialnetz fast um die Hälfte. Der digitale Bankkunde benötigt immer weniger die physische Filiale. Die Standardtransaktionen wie Überweisungen, Daueraufträgen und Geldüberträge werden ebenso wie Wertpapiergeschäfte online getätigt. Wurde in der Vergangenheit die Filiale oft noch für kompliziertere Vorgänge wie Kredite aufgesucht, wird das heute ebenfalls online durchgeführt. Benötigt man in Ausnahmefällen noch Bargeld, dann erhält man das am Geldautomaten der Banken.

Kunden immer mobiler

Zwar ist Deutschland, wo vier von fünf Käufen noch mit Bargeld durchgeführt wird, kein großer Freund von bargeldlosem Bezahlen mit Karte, aber auch das wird sich ändern. Allerdings sieht es nach einem sehr langen Prozess bei den Deutschen aus. Der Kauf mittels Rechnung und Vorkasse hat immer noch einen hohen Stellenwert. Ein Blick zu unseren deutschsprachigen Nachbarn nach Österreich und der Schweiz zeigt, dass sich hier die Nutzung der Kreditkarte deutlich besser etabliert hat. Besonders die skandinavischen Länder demonstrieren eine große Affinität zur bargeldlosen Zahlung. Aber der Weg ist vorgezeichnet und Deutschland ist hier nicht der weltweite Taktgeber. Das bargeldlose Bezahlen mit dem Smartphone lässt sich nicht mehr aufhalten und bietet viele Vorteile.

Neue Zahlungsverfahren

Apple und Google mit Ihren Lösungen Apple Pay bzw. Android Pay in den Markt, mit dem Smartphone bargeldlos zu zahlen. Für Google ist es der zweite Versuch. Mit Google Wallet hat das Unternehmen bereits einen Fehlstart hingelegt. Das zeigt aber auch, wie schwer es ist, ein neues Zahlverfahren zu etablieren, wenn nicht genügend Händler integriert sind, die dieses Verfahren unterstützen. Apple macht es an dieser Stelle besser. Sie fokussieren sich auf den Testmarkt USA, wo sie mit dem Smartphone einen Marktanteil von 40% haben.

Wichtige Unternehmen wie Mc Donalds und Burger King unterstützen die neue Technologie. Laut Aussage von Apple unterstützen bereits mehr als 220.000 Unternehmen die neue Zahlungsmethode. Aber auch auf Seite der Banken und Kreditkarteninstitute hat Apple einiges richtig gemacht – Visa, Master Card und American Express und bereits mehr als 500 Banken unterstützen das neue Verfahren. Der Wettbewerb schläft hier allerdings auch nicht. Samsung hat LoopPay übernommen und versucht mit Samsung Pay in das lukrative und schnell wachsende Marktsegment einzudringen. PayPal geht mit der Übernahme von Paydiant in die gleiche Richtung.

Laut einer Studie des Handelsinstituts ECC unter etwa 350 Händlern werden 2020 Paypal, Amazon und Google mit ihren Bezahllösungen den deutschen Markt beherrschen. Gerade PayPal hat bereits mehr als zehn Jahre Erfahrung am deutschen Markt und 15 Mio. Kunden, weltweit sind es 165 Mio. Kunden.

Paydirekt trifft auf PayPal

PayPal wird gerade im Online-Handel sowohl auf der Verkäufer- als auch auf der Käuferseite als vertrauensvoller Partner geschätzt. In Deutschland hat man lange zugeschaut und den Trend der neuen Zahlungsverfahren verschlafen. So waren es erneut US getriebene IT-Unternehmen, die den Markt besetzt haben. Eine deutsche Initiative versucht nun mit Paydirect das Gegengewicht zu PayPal herzustellen. Allerdings bezweifeln Experten die Erfolgsaussichten. Ein Konsortium aus Deutschen Banken, dass eher gegen- als miteinander arbeitet hat keine Aussicht auf Erfolg. Paydirect bietet praktisch keinen signifikanten Vorteil gegenüber PayPal und ist einfach viel zu spät am Markt. An dieser Stelle muss die Frage erlaubt sein, warum ein mit PayPal zufriedener Kunde wechseln sollte? Diese Zufriedenheit und die damit verbundene Loyalität zum Unternehmen bzw. der Marke sind genau das, was viele deutsche Banken nicht haben.

Daten sind Gold

PayPal verdeutlicht die Gefahr, denen die Banken gegenüber stehen. PayPal möchte keine Bank werden und Konto oder Kredite anbieten. Aber PayPal drängt sich zwischen die Bank und den Konsumenten. PayPal hat Zugriff auf alle Kundendaten bzw. Transaktionen. Das Unternehmen kennt damit das Einkaufsverhalten des Konsumenten, was dieser wann, bei wem zu welchen Preisen erworben hat. Mit intelligenten Werkzeugen ist PayPal damit in der Lage, dem Konsumenten gezielt Produkte anzubieten, die seinen Vorlieben entsprechen. Damit ist die klassische Bank an dieser Stelle komplett außen vor.

Kundenbindung!?

Wie bereits beschrieben ändern sich hier gerade komplett die Anforderungen und Erwartungen der Kunden. Der digitale Kunde benötigt weiterhin Banking-Services – aber diese müssen nicht zwingend von der klassischen Bank kommen. Allgemein ist festzustellen, dass die Kunden eine geringe Wertschätzung der Bank gegenüber und damit eine geringe Loyalität haben. Es ist sicherlich ein weiteres, großes Problem, dass die Bank oft zu weit vom Kunden und seinen Erwartungen entfernt ist. Wenn der Kunde den Mehrwert bzw. den Nutzen der Bank nicht erkennt, dann findet keine Bindung und damit auch keine Loyalität statt. Mit monetären Anreizen der Banken inkl. einem Wechselservice wird der Wechsel sehr einfach gemacht.

Ein deutsches Drama

Ein Blick in die aktuelle Presse zeigt ein großes deutsches Drama auf – die Deutsche Bank. Die größte Bank in Deutschland, vor mehr als zwanzig Jahren in den weltweiten Top10 der Banken, ist zu einem zweitklassigen Player verkümmert. Nun holen die Deutsche Bank die Versäumnisse der Vergangenheit ein und das Schiff steuert mit direktem Kurs auf den Eisberg zu. Zu häufig war die Strategie unklar. Gerade der Umgang mit den Privatkunden zeigt das deutlich auf. Die Deutsche Bank war einer der Pioniere im Online-Banking. Die Bank24 hätte das Potential gehabt, Marktführer zu werden. Aber der eingeschlagene Weg wurde verlassen und man fokussierte sich auf Bereiche, die mehr Rendite versprachen. Die Vorstandsvorsitzenden in der Vergangenheit, Rolf E. Breuer und Josef Ackermann, haben hohe Renditen von 25% gefordert und dabei eine negative Außenwirkung des Unternehmens geprägt, das der Kunde nicht vergisst – groß, mächtig, gierig, unnahbar.

Diese Suppe muss das Unternehmen nun selber auslöffeln. Leider differenziert der Kunde selten an dieser Stelle und so sind andere Banken von diesem Imageverlust ebenfalls betroffen. Wie unstetig der Weg ist, zeigt der Kauf der Postbank vor wenigen Jahren. Ein erneuter Versuch, näher am Privatkunden zu sein – und nun verkauft man die Postbank wieder. Eine Imagemessung unter 30 Finanz-Dienstleistern untermauert das Drama der Deutschen Bank, die Platz 29 von 30 einnimmt. Es wundert nicht, dass Unternehmen wie PayPal und die Direktbank Ing-Diba an der Spitze der Indexwerte stehen.

FinTechs auf dem Vormarsch

Neben den vielen o.g. Herausforderungen, vor denen die Finanzinstitute stehen, gibt es eine weitere, ernst zu nehmende Gefahr – die Fintechs. Das sind kleine, junge, agile Unternehmen, die mit Ihren Softwarelösungen in die Finanzindustrie eindringen. Die Lösungen nehmen sich dabei immer Teilprozesse oder Problemstellungen vor, die seitens der Bank nicht oder ungenügend gelöst sind. So bieten die Fintech u.a. Lösungen für

  • Zahlungsverkehr,
  • Datenanalyse,
  • Finanzierung,
  • Immobilen und
  • Wertpapiere

an. Die Finanzindustrie tut sich schwer, sich auf diese neue Situation einzustellen. Alleine den aktuellen Aufgaben wie u.a. das Thema Regulierung kosten viel Zeit und Aufwand. Mit der Geschwindigkeit der kleinen FinTechs können große und oft schwerfällige Banken in der Regel nicht mithalten. So mussten diese in der Vergangenheit zusehen, wie das eigene Kerngeschäft bedroht wurde, Kunden und damit Geschäft abwanderten.

Neue Wege gehen

Die Zeit, in der die Banken ohnmächtig auf die FinTechs geschaut haben, sie in Teilen belächelt und unterschätzt haben, ist vorbei. Gerade eine Bank wie die Hypovereinsbank hat das Thema erkannt und geht den Weg in die richtige Richtung. Das neue Filialkonzept ist ein wichtiger Baustein, in diese Richtung. Die Reduzierung der Filialen um fast 50% beutet einen tiefen Einschnitt. Aber die Hypovereinsbank setzt das konsequent um. Sie schließen nicht einfach Filialen um Kosten zu reduzieren. Das Gegenteil ist der Fall – sie investieren, wollen moderner werden und wirken, wieder den Kunden ins Zentrum rücken. Es wird wohl immer Kunden geben, die eine Filiale aufsuchen und den persönlichen Kontakt zu einem Berater suchen. Für diejenigen, die das nicht wollen, bietet die Hypovereinsbank mit der Online-Bank einen neuen Service an und holt den Kunden bei seinen Bedürfnissen ab. So ist beispielsweise eine Beratung mit einem festen Ansprechpartner per Videokonferenz möglich.

Sicherlich ist hier noch viel Luft nach oben, beispielsweise das Social Media Angebot auszubauen und neue Kontaktpunkte zu ermöglichen. Auch das Filialkonzept ist noch nicht am Ende. Die Hypovereinsbank hat hier die Chance, direkt mit den Endkunden verstärkt in Kontakt zu treten und auch mögliche Apps besser zu positionieren. Das neue Filialkonzept bietet heute bereits Wohlfühlatmosphäre und hat das Potential, durch konsequenten Ausbau eine starke Kundenbindung zu erzeugen. Wenn Kunden bei ihrer Bank einen Kaffee bekommen, kostenlosen WLAN-Zugang erhalten, über neueste Themen und Anwendungen informiert bzw. beraten werden dann kann die Bindung zwischen Endkunde und Bank sich nachhaltig verändern. Die Bindung zur Marke wird intensiviert und mögliche Abwanderungsgedanken vermindert.

Silicon Valley und Banken

Dass die Hypovereinsbank neue Wege geht, ist auf breiter Front erkennbar. Es ist bemerkenswert, wie offen sie auf die „Bedrohung Fintech“ zugeht. Am 12./14.06.2015 fand der BurdaHackDay in München bei der Hypovereinsbank statt, die diese Veranstaltung unterstützt hat. Etwa 100 junge, motivierte Entwickler haben sich dort getroffen und Ideen für das „Banking der Zukunft“ entwickelt. Insgesamt entstanden 24 Teams aus Programmierern und Designern. Den Entwicklern standen insgesamt fünf Schnittstellen zur Verfügung, die verschiedene Daten oder Funktionen bereitstellen.

  • Figo erlaubt die einfache Integration von Banking-Diensten in verschiedensten Anwendungen erlaubt, so können Kontostände und Umsätze anzeigt und Überweisungen durchgeführt werden.
  • Gini analysiert automatisch Dokumente wie Rechnungen oder Kassenzettel.
  • organize.me bietet ebenfalls Werkzeuge zur Analyse von Dokumenten.
  • Paymill integriert Kreditkarten-, PayPal-, und Lastschrift-Zahlungen.
  • Finanzen100 stellt umfangreiche Daten aus dem Finanzmarkt zur Verfügung.

Fokus Umsetzung

Neben der Entwicklung der Ideen stand aber auch die konkrete Umsetzung im Fokus.  Es war bemerkenswert, wieviel kreatives Potential sich dort versammelt hat. Die Developer Community gehört zur Generation Y, die so wichtig ist, um u.a. folgende Fragen zu beantworten:

  • Wie gehen diese digital natives mit Geld und Banking um?
  • Was treibt sie an, welche Anforderungen haben sie?
  • Welche Lösungen benötigen sie?

Kreative Lösungen

Dieses Wissen haben traditionelle Banken in der Regel nicht. So sind innerhalb von wenigen Stunden viele unterschiedliche, kreative, innovative Ideen und Prototypen entstanden, wie beispielsweise

  • Rechnungsdaten aus E-Mail/PDF automatisch auslösen, in das Online-Überweisungsformular übertragen und Transaktion ausführen.
  • Geldüberweisung in Echtzeit von Smartphone-zu-Smartphone, wenn kein Geldautomat in der Nähe ist.
  • Anreichern der Transaktionsdaten bei Einkäufen mit Tags/Metadaten für gezielte Analysemöglichkeiten über das Ausgabeverhalten.
  • Sammeln steuerrelevanter Belege für die jährliche Steuererklärung.

Nicht jede Idee hat das Zeug dazu, Marktreife zu bekommen. Aber darum geht es auch nicht. Zunächst müssen Ideen entwickelt und getestet werden und wenn aus zehn guten Ideen es eine zur Marktreife schafft, dann ist alles richtig gemacht worden.

Synergien nutzen

In der Ideenschmiede im Silicon Valley läuft das nicht anders. Es war ein äußerst wichtiges Zeichen, dass der CEO der Hypovereinsbank, Dr. Weimer, bei der Preisverleihung anwesend war und die Fintechs direkt angesprochen hat. Dabei wurde klar, dass es keine Konkurrenz ist – das Gegenteil ist der Fall. Aus die bayrische Staatsministerin Ilse Aigner war anwesend und so traten Politik und Wirtschaft gemeinsam auf und haben ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Die Fintechs haben Ideen, Entwicklungs-Know-how und können es schnell umsetzen. Die Banken haben Geld und den Kundenzugang. Obwohl das Vertrauen in den letzten Jahren viel gelitten hat, so besteht seitens der Endkunden ein Grundvertrauen eher in eine Bank als in kleines, junges, gerade gegründetes FinTech Unternehmen. Gemeinsam können Banken und Fintechs in einer Win-Win-Situation unterschiedliche, Mehrwert bringende Lösungen anbieten und damit den Endkunden an die Bank binden und damit seine Loyalität zur Marke bzw. dem Unternehmen deutlich erhöhen.

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//Analyst//Blogger//Keynote Speaker// zu den Fokusthemen #Industrie40, #IoT und #Digitalisierung. Herzlich willkommen auf meinem Ingenieurversteher-Blog. Hier schreibt ein echter, aber nicht ein typischer Ingenieur. Nach einer soliden Ausbildung bei Siemens zum Feinmechaniker habe ich das Abitur nachgeholt und Maschinenbau studiert. Der Schwerpunkt Informatik im Hauptstudium war wohl der ausschlaggebende Grund, dass es mich in die Software-Industrie gezogen hat wo ich heute noch immer aktiv unterwegs bin. Für die Funktionen Vertrieb, Marketing und Produktmanagement habe ich mich meine Leidenschaft entdeckt – sicherlich nicht immer typisch für einen Ingenieur. Im Rahmen meiner Diplomarbeit haben mich Themen wie „Computer Integrated Manufacturing (CIM)“ beschäftigt. Viele Aspekte sind davon heute umgesetzt. Mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft allgemein sowie dem Einzug des Internets in die Produktion stehen wir vor großen Herausforderungen, die uns langfristig intensiv beschäftigen werden. Der klassische Ingenieur wird nun mit völlig neuen Themengebieten konfrontiert. Das war u.a. die Motivation für diesen Blog, die Themenbereiche Industrie 4.0 und Digitalisierung aufzugreifen und regelmäßig darüber zu schreiben – leicht verständlich und nicht technisch tief. Gerade aus diesem Zusammenhang hat sich die Marke „Ingenieurversteher“ entwickelt. Ingenieure sind in der Regel Künstler mit einem sehr tiefen technischen Verständnis. Oft sind sie allerdings nicht in der Lage, technisch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich einer Zielgruppe zu vermitteln, die nicht über dieses tiefe technische Wissen verfügt. Um Ideen und Innovationen zu vermarkten, müssen diese in eine leicht verständliche Sprache übersetzt werden. Mit einer Vorliebe für analytisches und strukturiertes Recherchieren , der Leidenschaft für das Schreiben und der Freude am Präsentieren ist die Idee vom „Ingenieurversteher“ entstanden.

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