Mit dem „Internet der Dinge (IoT)“ kommt das Datacenter zum Sensor

Das Bild zeigt eine Platine/Leiterplatte eines Computers
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„Internet of Things (IoT)“-Geräte produzieren große Mengen von Daten und benötigen leistungsfähige IT Systeme – direkt vor Ort bei der Entstehung der Daten.  Auf der CeBIT 2017 kann man sich bei Hewlett-Packard Enterprise (HPE) am Stand (Halle 4, Stand A04) direkt einen Überblick verschaffen.

Bits treffen auf Atome

Das Internet hat unsere Gesellschaft in der Art und Weise wie wir arbeiten und leben in den letzten beiden Dekaden nachhaltig verändert. Mit dem „Internet of things (IoT)“ dringt das Internet nun noch tiefer in alle privaten und geschäftlichen Bereiche des vor, in dem gefühlt alle Geräte aus der realen mit der virtuellen Welt verbunden werden. Laut einer Schätzung von Gartner werden bereits 2020 mehr als 20 Mrd. IoT-Geräte weltweit mit dem Internet verbunden sein. Jedes Gerät verfügt dabei über Sensoren, die fortlaufend große Mengen an Daten produzieren. Diese gilt es nun auszuwerten, um darauf den größtmöglichen Mehrwert zu ermöglichen.

IoT Potentiale nutzen

Viele Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, wie beispielsweise in Automobil, Produktion, Handel, Transport, Logistik oder Gesundheit, nutzen heute bereits die Möglichkeiten von IoT in unterschiedlichsten Szenarien. Dabei sind die IoT-Potentiale vielschichtig. Die gesammelten Daten bieten die Chance, bestehende Produkte, Prozesse und Services besser zu verstehen. Damit lassen sich die Effizienz und die Produkt- bzw. Servicequalität verbessern und den Umsatz steigern. Unter Umständen können geschäftliche Risiken vermieden und die Kundenbeziehung intensiviert werden bis hin zur Möglichkeit, völlig neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Auf der CeBIT kann man sich bei HPE dazu direkt beraten lassen.

Edge Computing verändert IT

Die Sensoren an den Geräten stellen fortlaufend große Menge an Daten zur Verfügung. Je nach dem können das Informationen über unterschiedlichste Zustände sein, wie beispielsweise Temperatur, Gewicht, Geschwindigkeit oder Energieverbrauch sein. Unter Umständen können dabei Datenmengen im Petabyte-Bereich entstehen – und das täglich. Das macht deutlich, wie groß die Herausforderung ist, die Daten effizient zu verwalten und sie in einen größtmöglichen Nutzen zu wandeln.

Neben der Datenmenge ist der Ort der Daten-Entstehung eine weitere Herausforderung. Wenn sich die Geräte in einem Firmennetzwerk befinden würden, wäre das Datenvolumen nicht das größte Problem. Aber in der Regel befinden sich die Geräte außerhalb des Firmennetzwerks und können damit nicht die leistungsfähige Infrastruktur nutzen. Mit einem IT-Konzept wie Cloud würde man nun die lokalen Daten zum Datacenter in die Cloud zu Weiterverarbeitung senden. Dieses Vorgehen ist aus mehreren Gründen nicht praktikabel. Die Übertragung großer Datenmengen stellt einen erheblichen Kostenfaktor dar. Oftmals ist auch eine benötigte Bandbreite nicht immer verfügbar. Damit würde in einem Prozess eine nicht zu akzeptierende Latenz entstehen, denn oftmals müssen Entscheidungen in Echtzeit und vor Ort getroffen werden.

Des Weiteren entstehen eine Überlastung des Netzwerkes sowie ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durch mögliche Cyber-Attacken. Denkt man an international verteilte Szenarien, dann stellen in Bezug auf die Art und Weise der Datenverarbeitung ganz schnell auch die Gesetzgebungen in den unterschiedlichen auf der Agenda.

Datacenter vor Ort

Somit sind traditionelle Cloud-Konzepte nicht der richtige Weg. IoT-Daten werden lokal am Ort des Geschehens (Edge Computing) und damit außerhalb des klassischen Datacenters gesammelt, aggregiert und intelligent verarbeitet um dann in Echtzeit Entscheidungen zu treffen. Dabei ist eine leistungsfähige, skalierfähige und hochverfügbare Infrastruktur unabdingbar, um die entstehenden IoT-Potentiale vollumgänglich zu nutzen.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) verfügt seit Jahrzehnten über das notwendige Wissen, wie Hardware, Software und Service in einem Datacenter zu einem modularen, skalierfähigen und hochverfügbaren Service synchronisiert wird. Mit einem neuen, komplett auf die IoT-Anforderungen abgestimmten Produkt-Portfolio bringt HPE nun die Funktionalität und Leistungsfähigkeit herkömmlicher Datacenter an den Ort (Edge) des Geschehens – zum Sensor.

Mit dem HPE Micro Datacenter steht beispielsweise ein schlüsselfertiges Mikro-Rechenzentrum zur Verfügung. Die konvergenten IoT-Systeme vereinen extrem leistungsfähige Rechner, Speicher und Analytik in kleinen Formfaktoren und einer robusten Außenhüllen, um damit gegen Schmutz, Feuchtigkeit und Erschütterung in robusten Umgebungen, wie beispielsweise der Produktion,  geschützt zu sein. Die leistungsfähigen Server Edgeline EL1000 und Edgeline EL4000 bringen erstmalig Datacenter-Funktionalität an den Ort des Geschehens. Intelligente Gateways wie das EL10 und EL20 bieten dabei die Möglichkeit, die Daten vor Ort zu sammeln, zu aggregieren und zu verarbeiten. Die HPE Vertica Analytics Plattform bringt die notwendige Intelligenz vor Ort, um Daten in Echtzeit zu analysieren und daraus Handlungen auszuführen.

Hybride Zukunft

In den letzten Dekaden gab es mit Mainframe, Client-Server und Cloud unterschiedliche IT-Konzepte bzw. Architekturen. Mit dem Edge-Computing ist nun im Zusammenhang mit IoT ein neues Konzept auf den Weg gebracht. Aber eines wird direkt deutlich – es gibt nicht das perfekte System. Jedes System hat seine ganz spezifischen Vor- und auch Nachteile. Die Vorteile des Edge Computings liegen auf der Hand. Die lokale Rechenkapazität, das Echtzeit-Verhalten und damit die nicht vorhandene Latenz-Zeit sind unschlagbar.

Allerdings bringt die dezentrale IT bringt die Nachteile ans Licht, die seinerzeit Cloud-Lösungen gelöst haben. Mit der Dezentralität steigt die Komplexität und Heterogenität, womit auch die Interoperabilität nicht vereinfacht wird. Eine schnelllebige IT-Welt, in der sich Leistungsfähigkeit der Komponenten in kurzen Zyklen erhöht, sorgt dafür, dass die dezentrale Pflege und Wartung mit deutlich größerem Aufwand verbunden sein wird. Aus dem Konzept des Edge-Computing wird klar, dass es im IoT Umfeld eine wichtige Komponente darstellt. Aber es stellt sich in der Regel nicht die Frage nach einem „entweder oder“. Die Zukunft wird eher hybrid aussehen, also einem Mix aus dezentraler Edge- und zentraler Cloud-Architektur. Somit ist HPE für die Zukunft bestens aufgestellt. HPE versteht beide Welten und ist mit entsprechenden Produkten und Services bestens positioniert.

Weitere Informationen

HPE@CeBIT
Halle4 Stand A04
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"Internet of Things (IoT)"-Geräte produzieren große Mengen von Daten und benötigen leistungsfähige IT Systeme – direkt vor Ort bei der Entstehung der Daten.
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//Analyst//Blogger//Keynote Speaker// zu den Fokusthemen #Industrie40, #IoT und #Digitalisierung.Herzlich willkommen auf meinem Ingenieurversteher-Blog. Hier schreibt ein echter, aber nicht ein typischer Ingenieur.Nach einer soliden Ausbildung bei Siemens zum Feinmechaniker habe ich das Abitur nachgeholt und Maschinenbau studiert. Der Schwerpunkt Informatik im Hauptstudium war wohl der ausschlaggebende Grund, dass es mich in die Software-Industrie gezogen hat wo ich heute noch immer aktiv unterwegs bin. Für die Funktionen Vertrieb, Marketing und Produktmanagement habe ich mich meine Leidenschaft entdeckt – sicherlich nicht immer typisch für einen Ingenieur.Im Rahmen meiner Diplomarbeit haben mich Themen wie „Computer Integrated Manufacturing (CIM)“ beschäftigt. Viele Aspekte sind davon heute umgesetzt. Mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft allgemein sowie dem Einzug des Internets in die Produktion stehen wir vor großen Herausforderungen, die uns langfristig intensiv beschäftigen werden. Der klassische Ingenieur wird nun mit völlig neuen Themengebieten konfrontiert.Das war u.a. die Motivation für diesen Blog, die Themenbereiche Industrie 4.0 und Digitalisierung aufzugreifen und regelmäßig darüber zu schreiben – leicht verständlich und nicht technisch tief. Gerade aus diesem Zusammenhang hat sich die Marke „Ingenieurversteher“ entwickelt. Ingenieure sind in der Regel Künstler mit einem sehr tiefen technischen Verständnis. Oft sind sie allerdings nicht in der Lage, technisch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich einer Zielgruppe zu vermitteln, die nicht über dieses tiefe technische Wissen verfügt. Um Ideen und Innovationen zu vermarkten, müssen diese in eine leicht verständliche Sprache übersetzt werden. Mit einer Vorliebe für analytisches und strukturiertes Recherchieren , der Leidenschaft für das Schreiben und der Freude am Präsentieren ist die Idee vom „Ingenieurversteher“ entstanden.

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