Das Bild zeigt Jürgen von Hollen, Präsident von vom Roboter-Hersteller Universal Robots
Bildquelle: Universal Robots

Jürgen von Hollen, Präsident von Universal Robots, blickt in dem Interview auf die zehnjährige Wachstumsgeschichte zurück und schaut in die Zukunft.

Universal Robots ist nun nahezu zehn Jahre am Markt. Wie sieht die Zusammenfassung der Erfolgsgeschichte aus Ihrer Sicht aus?

Vergleichen wir die diesjährige Hannover Messe oder überhaupt die Automatisierungstechnik von heute, mit dem Stand von vor vier oder fünf Jahren, fällt eines besonders ins Auge: Der Roboter hat es erfolgreich und nachhaltig geschafft, aus seinem Käfig zu kommen. Die Mensch-Roboter-Kollaboration ist mittlerweile einer der tonangebenden Wachstumstreiber des gesamten Robotik-Markts.

Dieser Trend wird sich allen Prognosen zufolge in den kommenden Jahren weiter verstärken. Als Pionier im Bereich Leichtbaurobotik ist diese Erfolgsgeschichte der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) auch die Erfolgsgeschichte von Universal Robots. Unser Unternehmen wurde 2005 von Esben H. Østergaard, dem heutigen CTO des Unternehmens, im dänischen Odense gegründet.

Seine Vision war es, Robotertechnologie durch die Entwicklung leichter, benutzerfreundlicher sowie preisgünstiger und flexibler Industrieroboter, die ein sicheres Arbeiten ermöglichen, allen zugänglich zu machen. Im Dezember 2008 wurde unser erster Roboter verkauft. Seither hat UR mit seinen Roboterarmen UR3, UR5 und UR10 die Robotertechnik revolutioniert und Automatisierung vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen Realität werden lassen.

Als erster Anbieter, der sich zudem von vornherein und ausschließlich auf kollaborierende Leichtbauroboter spezialisiert hat, profitieren wir bis heute von unserem First-Mover-Advantage – besonders gegenüber traditionellen Herstellern von Industrie-Robotern. Diesen Vorteil konnten wir bis heute in unsere Marktführerschaft von mehr als 50 Prozent ausbauen. Weltweit sind bis dato bereits mehr als 12.000 unserer Roboter im Einsatz.

Eine Säule unseres Erfolges beruht somit auch darauf, dass wir als bislang einziger MRK-Anbieter ein bereits lange erprobtes, solides Produkt vorweisen können. Diesen technischen Vorsprung werden wir auch in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Gleichzeitig sind auch unsere Wachstumszahlen der vergangenen Jahre Zeugnis unseres Erfolgs. Allein 2016 wuchs unser Geschäft mit einem Umsatz von rund 88,9 Millionen Euro erneut um 62 Prozent. Arbeiteten Mitte letzten Jahres noch 270 Menschen für Universal Robots, sind es heute bereits mehr als 350.

Der Ausbau und die anhaltende Investition in unser Personal ist für uns ebenso wichtig: Mehr als 50 Prozent unserer Eigeninvestitionen flossen im Jahr 2016 in die personellen Ressourcen von Universal Robots, um unsere Leistungsfähigkeit und unser Know-how weiter auszubauen. Trotz dieses rasanten Wachstums bewahren unser Unternehmen und die Belegschaft bis heute die Mentalität und die flache Hierarchie eines Start-up Unternehmens. Und diese menschliche Komponente macht für uns die zweite große Säule unseres Erfolgs aus.

Dänemark bzw. Odense hat sich in den letzten Jahren zum „Robot Valley“ entwickelt, aus dem viele erfolgreiche Start-Ups hervorgegangen sind. Wo sehen Sie die Gründe dafür?

Die Erfolgsgeschichte des „Funden Robot Clusters“ startete vor rund 30 Jahren, als die Odense Staalskibsværft–Lindø (Odense Stahl Schiffswerft) begann, in Kooperation mit der University of Southern Denmark (SDU), Roboter und Roboter-Applikationen zu entwickeln. Im Folgenden etablierte das Mærsk McKinney Møller Institut sein sogenanntes High-Tech Center of Excellence für intelligente autonome Systeme als Teil der SDU, und das Danish Technological Institute’s Center for Robotics wurde in Odense gegründet.

Seit dieser Zeit ist die Robotik- und Automationsindustrie in Odense exponentiell gewachsen. Aktuell sind über 100 Unternehmen mit zirka 2.600 Mitarbeitern in den Bereichen

  • Robotik,
  • Komponenten,
  • Integration und
  • Automation

dort tätig. Essentiell für diese Entwicklung war die Einrichtung des sogenannten RoboClusters. Diese legte den Grundstein für die enge Kooperation zwischen Herstellern, Forschung und Bildung sowie der Gemeinde Odense. Von dieser Zusammenarbeit profitiert Universal Robots ebenso wie alle anderen Unternehmen des Clusters seither sehr stark.

Ein weiterer Erfolgsfaktor für den Standort war die Einrichtung der Advanced Technology Foundation durch die dänische Regierung im Januar 2005. Die Stiftung verfolgt das Ziel, anwendungsbezogene Forschung und ihre Umsetzung in Unternehmen zu unterstützen. Durch die Förderung sollen dänische Unternehmen seither langfristig innovativer und produktiver werden und somit ihre Chancen im globalen Wettbewerb verbessern.

Nicht zuletzt basiert der Erfolg des Clusters auch auf der Förderung durch die Europäische Union. Vor dem Hintergrund der Outsourcing-Welle, im Zuge derer in den 90ern und den frühen 2000er-Jahre, zahlreiche Produktionen aus Europa in Niedriglohnländer verlegt wurden, befürchtete man in Brüssel, dass diesem Trend mittelfristig auch eine Verlagerung von „Knowledge Jobs“ in

  • Design,
  • Entwicklung,
  • Marketing und
  • Logistik

folgen würde.

Also den Jobs, mit denen europäische Arbeitnehmer ihr Geld verdienen sollten. Die Alternative zum Outsorcing – Automatisierung – galt damals noch als zu teuer und kompliziert besonders für kleine und mittelgroße Unternehmen. Um weiteren Jobverlagerungen vorzubeugen, fokussierte die EU zu dieser Zeit verschiedene Forschungsprogramme darauf, die „special automation gap“ für kleinere Unternehmen zu schließen und unterstützten dementsprechende Forschungsprojekte finanziell – so auch die Robotik in Odense.

Bis heute sind die Unternehmen des RoboClusters partnerschaftlich ausgerichtet, stehen in einer starken Tradition der öffentlich-privaten Zusammenarbeit und haben über Kooperationen mit Forschungsinstituten und Innovationspartnern Zugang zu Wissen und modernsten Technologien. So profitieren Unternehmen und Forschungsinstitutionen voneinander und stärken sich gegenseitig.

Universal Robots hat als Pionier im Bereich der kollaborativen Roboter bahnbrechendes geleistet. Die Anzahl der Wettbewerber wird allerdings größer und diese holen auf. Bereitet Ihnen das Sorge?

Das bereitet uns keine Sorge, im Gegenteil. Vor allem von den ganz neuen Mitspielern in puncto MRK erwarten wir, dass sie noch mehr Schwung in den Markt bringen und so das Bewusstsein für die Vorteile der Technologie im Mittelstand weiter stärken. Zudem machen unsere Wachstumszahlen der vergangenen Jahre in diesem Zusammenhang eines besonders deutlich. Das Marktpotenzial für MRK ist enorm und bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Mit dem Verkauf des ersten Roboters hat Universal Robots den Cobot bereits 2008 zur Marktreife gebracht.

Heute sind mehr als 12.000 unserer Produkte weltweit im Einsatz. Den Proof-of-Concept für kollaborierende Roboter haben wir somit hinreichend erbracht. Während wir unsere Produkte beständig weiter optimieren, ist nun eines unserer Hauptziele, die Hürden für den Einstieg in die Automatisierung deutlich zu senken. Dabei geht es darum, die Komplexität und Kosten bei der Implementierung weiter zu reduzieren.

Anwendungen in der Robotik, ja die gesamte Technologie muss so einfach implementierbar und flexibel sein, dass wirklich jeder damit umgehen kann. „Do it yourself“, heißt die Devise, die wir unseren Kunden ermöglichen wollen. Mit Universal Robots+ und der neuen UR Academy haben wir hierfür bereits zwei erfolgreiche Initiativen gestartet.

Wo sehen Sie aktuell die größten Differenzierungsmerkmale gegenüber Ihren Marktbegleitern?

Die Kombination aus den Eigenschaften leicht, einfach programmierbar, flexibel einsetzbar, kostengünstig, sicher und kollaborierend macht unsere Produkte besonders stark und entspricht genau den Bedürfnissen von Unternehmen, die durch den Einsatz von UR-Robotern an

  • Flexibilität,
  • Produktivität,
  • Kosteneffizienz und
  • Zukunftsfähigkeit

gewinnen. UR-Roboter waren die ersten auf dem Markt, die es auch kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglicht haben, die Automatisierung in Angriff zu nehmen. UR-Roboter gewähren Unternehmen jeder Größe die Flexibilität, Produktionsprozesse jeglicher Art zu automatisieren. Darüber hinaus können die Roboter von jedem Mitarbeiter – und nicht nur von Experten – bedient werden.

Diese Kombination aus attraktivem Preis, einfacher Programmierung, Flexibilität und der mit durchschnittlich 195 Tagen schnellsten Amortisationszeit der Branche macht uns so erfolgreich. Zudem profitieren wir als erster Anbieter, der sich zudem von vornherein und ausschließlich auf kollaborierende Leichtbauroboter spezialisiert hat, bis heute von unserem First-Mover-Advantage – besonders gegenüber traditionellen Herstellern von Industrie-Robotern. Unsere Produkte sind solide und lange Zeit erprobt, das überzeugt die Kunden.

Mit Universal Robots+ haben Sie vor einem Jahr auf das Thema Software-Lösungen gesetzt und die Entwickler-Gemeinde angesprochen, um Lösungen zu entwickeln? Wie lautet Ihr Fazit und wie sehen die nächsten Schritte aus?

Universal Robots+ ist zentraler Bestandteil unserer „Do it yourself“-Strategie. Über die Plattform bieten wir ein eigenes Ökosystem für Entwickler, Vertriebspartner und Endkunden. Unser Ziel für die Online-Community, in der seit 2016 alle denkbaren Applikationen rund um unsere Roboterarme

  • UR3,
  • UR5 und
  • UR10

entwickelt und präsentiert werden können, ist einfach erklärt. Wir möchten unseren Partnern und Kunden einen Werkzeugkoffer an die Hand geben, in dem sie alles finden, um die für ihr Unternehmen und ihre Anforderungen geeignetste Roboterapplikation zusammenzustellen. Sie besteht aus zwei Komponenten: Im UR+ Showroom finden sich innovative Endeffektoren, Zubehör sowie Softwarelösungen – alles einfache Plug & Play-Lösungen für eine problemlose Integration.

Mit dem kostenfreien Developer-Programm +YOU stellen wir Entwicklern zudem eine umfassende Marketing- und Support-Plattform zur Verfügung. Sie erhalten von Universal Robots nicht nur kostenfreie Unterstützung bei der Entwicklung von Zubehör für die Roboter, sondern über die Plattform ebenfalls kostenfreien Zugang zu einem global stetig wachsenden Kundennetzwerk mit der Möglichkeit, ihre Produkte von UR zertifizieren zu lassen.

Dass das Konzept gut ankommt, zeigen die Zahlen: Während bis Ende 2016 22 Produkte im Showroom vertreten waren, sind es aktuell 35 und bei gleichem Wachstum bis Ende 2017 voraussichtlich 100. Im UR+Developer Program haben sich bereits 260 Entwickler angemeldet, bis Ende 2017 werden es voraussichtlich 400 Entwickler sein. Um das rasante Wachstum der Plattform bewältigen zu können, stocken wir auch hierfür aktuell Personal auf.

Neben eigenen Produktmanagern für Universal Robots+ bauen wir momentan ein eigenes R&D-Team für die Plattform auf. Dessen einzige Aufgabe wird es künftig sein, die Entwicklung neuer Applikationen über das UR+Developer Program zu betreuen. Sie werden die Ideen unserer Entwickler auf ihre Umsetzbarkeit und Komptabilität und Funktionalität hin prüfen und eng mit den UR+-Teilnehmern zusammenarbeiten, damit ihre Produkte schnell Marktreife erlangen und Teil des Showrooms beziehungsweise unseres Werkzeugkastens werden.

Universal Robots ist in der Zwischenzeit ein sehr großes Start-Up. Was hat sich seit der Übernahme durch Teradyne in Bezug auf Kultur, Kommunikation und Prozessen geändert?

Teradyne ist ein reiner Hersteller von sogenanntem Automatic Test Equipment. Als Anbieter dieser messtechnischen Apparaturen liegt das Kerngeschäft des Konzerns in erster Linie bei Herstellern aus der der Chip- und Elektronik-Industrie. Die Lösungen werden zum Beispiel eingesetzt, um

  • Halbleiter,
  • drahtlose Produkte,
  • Datenspeicher- und
  • komplexe elektronische Systeme

von Verbrauchern, Mobilfunkkunden, industriellen Kunden und öffentlichen Auftraggebern bereits in der Produktion zu testen. Das Geschäftsfeld ist somit völlig verschieden und losgelöst von unserem. Mit der Übernahme von Universal Robots 2015 hat sich Teradyne als Konzern zwar ein zusätzliches starkes Standbein in der industriellen Automation geschaffen. Universal Robots ist jedoch vollkommen eigenständig geblieben, was Geschäftsstrategie, Prozesse oder Unternehmenskultur betrifft.

Universal Robots hat sich zu einem smarten Unternehmen und einer sehr beliebten Marke entwickelt. Wie lautet das Erfolgsrezept dafür?

Universal Robots ist keine kleine Firma mehr, sondern hat sich zu einem global agierenden Unternehmen entwickelt. Wir generieren unsere Umsätze weltweit. Unsere Mitarbeiter stammen aus 23 verschiedenen Nationen. Natürlich wollen wir weiter wachsen, aber gleichzeitig möchten wir unsere Dynamik bewahren, flache Hierarchien beibehalten und auch in Zukunft bei UR ein Unternehmensumfeld pflegen, in dem unsere Mitarbeiter gerne arbeiten und in dem sie eine gute Basis für ihre eigene persönliche Entwicklung sehen.

Das ist eine wichtige Komponente unseres Erfolgs. Zudem profitieren wir als erster Anbieter, der sich zudem von vornherein und ausschließlich auf kollaborierende Leichtbauroboter spezialisiert hat, bis heute von unserem First-Mover-Advantage. Unser Produkt hat sich mehr als bewährt und das kommt gut an.

Das Land der Dichter und Denker zeichnet sich durch viele wertvolle Eigenschaften aus – manchmal aber auch durch Zaudern und Zögern. Was kann Deutschland von anderen Regionen wie beispielsweise Amerika oder auch China lernen?

Im Schnitt kommen heute weltweit auf 10.000 Mitarbeiter 69 Roboter. Deutschland liegt mit 301 Robotern weit über dem Durchschnitt. Diese Zahl beweist die hohe Automatisierungs-Affinität der deutschen Unternehmen. Gleichzeitig ist es richtig, dass gerade in Deutschland das Thema „Sicherheit“ weitaus akribischer verfolgt und mitunter kritischer diskutiert wird, als in vielen anderen Ländern.

Risikobeurteilungen, die Abnahme von Applikationen durch die Berufsgenossenschaft, oder die korrekte Einhaltung der ISO TS 15066: All diese Ansprüche sorgen besonders in Deutschland noch für viel Unsicherheit und Zurückhaltung hinsichtlich der MRK. Aufklärungsarbeit ist für uns der Schlüssel, um diesbezüglich Abhilfe zu schaffen und für mehr Aufgeschlossenheit und Vertrauen hinsichtlich kollaborierender Roboter-Anwendungen zu sorgen.

Unser im März in München neu eröffnetes Service und Schulungszentrum soll hierbei eine zentrale Rolle spielen. Dort planen wir, insbesondere unser Informationsangebot hinsichtlich Sicherheitsschulungen massiv auszubauen.

Bitte werfen Sie einen Blick in die Zukunft. Wie sieht Ihr Bild von Universal Robots im Jahr 2022 aus?

Universal Robots ist der Marktführer in puncto kollaborierende Leichtbauroboter. Wir wollen unsere Position mit dem bestehenden Produktportfolio weiter ausbauen und konsolidieren. In Zukunft wird es darum gehen, zusätzlichen Mehrwert für die Roboter selbst sowie rund um das Produkt zu schaffen. Das wird uns mit zusätzlichen Angeboten wie Universal Robots+ und der Universal Robots Academy gelingen.

Was den Umsatz angeht, haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2020 einen weltweiten Umsatz von 1 Milliarde USD zu machen. Daher rechnen wir auch für die kommenden Jahre von einem jährlichen Wachstum von mindestens 50 Prozent. Das ist unser Anspruch.

Weitere Informationen:

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Universal Robots hat den Roboter aus dem Käfig befreit (Interview)
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Universal Robots hat den Roboter aus dem Käfig befreit (Interview)
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Jürgen von Hollen, Präsident von Universal Robots, blickt in dem Interview auf die zehnjährige Wachstumsgeschichte zurück und schaut in die Zukunft.
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//Analyst//Blogger//Keynote Speaker// zu den Fokusthemen #Industrie40, #IoT und #Digitalisierung.Herzlich willkommen auf meinem Ingenieurversteher-Blog. Hier schreibt ein echter, aber nicht ein typischer Ingenieur.Nach einer soliden Ausbildung bei Siemens zum Feinmechaniker habe ich das Abitur nachgeholt und Maschinenbau studiert. Der Schwerpunkt Informatik im Hauptstudium war wohl der ausschlaggebende Grund, dass es mich in die Software-Industrie gezogen hat wo ich heute noch immer aktiv unterwegs bin. Für die Funktionen Vertrieb, Marketing und Produktmanagement habe ich mich meine Leidenschaft entdeckt – sicherlich nicht immer typisch für einen Ingenieur.Im Rahmen meiner Diplomarbeit haben mich Themen wie „Computer Integrated Manufacturing (CIM)“ beschäftigt. Viele Aspekte sind davon heute umgesetzt. Mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft allgemein sowie dem Einzug des Internets in die Produktion stehen wir vor großen Herausforderungen, die uns langfristig intensiv beschäftigen werden. Der klassische Ingenieur wird nun mit völlig neuen Themengebieten konfrontiert.Das war u.a. die Motivation für diesen Blog, die Themenbereiche Industrie 4.0 und Digitalisierung aufzugreifen und regelmäßig darüber zu schreiben – leicht verständlich und nicht technisch tief. Gerade aus diesem Zusammenhang hat sich die Marke „Ingenieurversteher“ entwickelt. Ingenieure sind in der Regel Künstler mit einem sehr tiefen technischen Verständnis. Oft sind sie allerdings nicht in der Lage, technisch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich einer Zielgruppe zu vermitteln, die nicht über dieses tiefe technische Wissen verfügt. Um Ideen und Innovationen zu vermarkten, müssen diese in eine leicht verständliche Sprache übersetzt werden. Mit einer Vorliebe für analytisches und strukturiertes Recherchieren , der Leidenschaft für das Schreiben und der Freude am Präsentieren ist die Idee vom „Ingenieurversteher“ entstanden.

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