Bundestagswahl 2017. Was sagen die Parteien zum Thema Elektroauto?

    [Blogtitel] Bundestagswahl 2017. Was sagen die Parteien zum Thema Elektroauto? [Beschreibung]Mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 wurden alle Parteien zu einem Interview mit dem Themenschwerpunkt Elektroauto eingeladen. [Bildquelle] Ingenieurversteher [Bildbeschreibung] Das Bild zeigt den Text Bundestagswahl 2017 mit einem Balken in den Deutschlandfarben und den Logos der Parteien
    [Bildquelle] Ingenieurversteher

    Im Superwahljahr 2017 liegen nun drei Landtagswahlen bereits hinter uns. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 am 24.09.17 habe ich mit dem Thema Elektroauto einen Aspekt herausgegriffen, der für das Autoland Deutschland von großer Bedeutung ist. Hierzu habe ich alle Parteien zu einem Interview eingeladen.

    Elektroauto mit Startschwierigkeiten

    Beim Thema Elektroauto ist der Funke in Deutschland noch nicht wirklich übergesprungen. Von dem durch die Bundesregierung ausgerufenen Ziel, dass im Jahr 2020 auf Deutschlands Straßen eine Millionen Elektrofahrzeuge fahren, sind wir aktuell unerreichbar entfernt. Es sieht so aus, das wir das Ziel nur zu 10% erreichen werden.

    Automobil-Industrie zögerlich

    Die deutsche Automobil-Industrie ist das Thema Elektroauto nicht wirklich ambitioniert angegangen. An dieser Stelle sei BMW außen vor, die mit dem i3 sehr früh eine Parallel-Strategie zur traditionellen Modell-Palette aufgebaut haben. Mit zunehmendem Wettbewerb und breiter öffentlicher Diskussion hat man nun den Eindruck, dass sich ganz langsam etwas bewegt – aber auch nur langsam. Sicherlich ist es eine ganz besondere Herausforderung, neben dem heutigen Brot-und-Butter-Geschäft parallel eine komplett neue Technologie hochzufahren.

    Wettbewerb marschiert voran

    Vielleicht wird TESLA in Bezug auf die noch fehlende Profitabilität oder die geringen verkauften Stückzahlen belächelt. Aber viele Dinge hat TESLA richtig erkannt und umgesetzt. Das Auto ist heute bereits ein rollendes Smartphone. Die Software lernt täglich hinzu und wird Over-the-air fortlaufend aktualisiert. Fahrzeuge anderer Hersteller fahren zum Software-Update in die Werkstatt. Das Modell 3 hat das Potential, der Volks-Elektrowagen zu werden. Diesmal nicht aus Wolfsburg. Mit einem attraktiven Preis, einer hohen Reichweite und einer bereits gut ausgebauten Ladestellen-Infrastruktur sind alle drei Einstiegshürden, die heute noch die Kaufentscheidung blockieren, gelöst.

    Mit einer eigenen Batterie- und Solarfabrik hat sich TESLA für die Zukunft gerüstet. Ob das Konzept aufgeht und schlussendlich erfolgreich wird muss man weiter beobachten. Aber der eingeschlagene Weg ist der richtige. Auch in China wird voll auf Elektromobilität gesetzt. Experten gehen davon aus, dass in wenigen Jahren nur noch Elektroautos zugelassen werden.

    Politik halbherzig

    Die Kaufprämie für Elektroautos war seitens der Bundesregierung ein Versuch, Bewegung in den Markt zu bekommen. Kritische Stimmen sehen den Versuch als nicht ausreichend, manche sehen ihn als gescheitert an. Die Politik kann an dieser Stelle aber auch nur Rahmenbedingungen schaffen. Innovative Produkte und Begeisterung müssen von der deutschen Automobil-Industrie ausgehen.

    Deutschland ist Autoland

    Mit

    • über 800.000 Beschäftigten,
    • einem jährlichen Umsatz von über 400 Mrd. EUR und
    • F&E Ausgaben von 20 Mrd. EUR

    gehört die deutsche Automobil-Industrie zur größten Industrie im verarbeitenden Gewerbe. Deutschland war und ist Automobil-Land und hat das eindrucksvoll in mehr als 130 Jahren erfolgreich unter Beweis gestellt. Das alles sollte einem Mut machen. Aber es ist nicht an der Zeit, sich auf den Erfolgen der Vergangenheit auszuruhen.

    Das Elektroauto verändert

    Dass das Elektroauto kommen wird, daran besteht wohl keine Zweifel mehr. Wie schnell der Wandel vollzogen wird und wie das Elektroauto bestehende Auto mit alter Verbrennungs-Technologie ersetzen wird, ist nicht klar. Aber eines ist definitiv klar – das Elektroauto wird die Zulieferkette mächtig durcheinander wirbeln. Viele Zulieferer, die in der Vergangenheit sich darauf spezialisiert haben, Ventile, Zylinder, Vergaser, Getriebe, Motorenblöcke oder sonstige Komponenten herzustellen, werden in der Zukunft nur noch eine bedingte Lebensberechtigung haben. Das alles passiert nicht von heute auf morgen – aber für den einen oder anderen schneller als erwartet.

    Das sagen die Parteien

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    //Analyst//Blogger//Keynote Speaker// zu den Fokusthemen #Industrie40, #IoT und #Digitalisierung. Herzlich willkommen auf meinem Ingenieurversteher-Blog. Hier schreibt ein echter, aber nicht ein typischer Ingenieur. Nach einer soliden Ausbildung bei Siemens zum Feinmechaniker habe ich das Abitur nachgeholt und Maschinenbau studiert. Der Schwerpunkt Informatik im Hauptstudium war wohl der ausschlaggebende Grund, dass es mich in die Software-Industrie gezogen hat wo ich heute noch immer aktiv unterwegs bin. Für die Funktionen Vertrieb, Marketing und Produktmanagement habe ich mich meine Leidenschaft entdeckt – sicherlich nicht immer typisch für einen Ingenieur. Im Rahmen meiner Diplomarbeit haben mich Themen wie „Computer Integrated Manufacturing (CIM)“ beschäftigt. Viele Aspekte sind davon heute umgesetzt. Mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft allgemein sowie dem Einzug des Internets in die Produktion stehen wir vor großen Herausforderungen, die uns langfristig intensiv beschäftigen werden. Der klassische Ingenieur wird nun mit völlig neuen Themengebieten konfrontiert. Das war u.a. die Motivation für diesen Blog, die Themenbereiche Industrie 4.0 und Digitalisierung aufzugreifen und regelmäßig darüber zu schreiben – leicht verständlich und nicht technisch tief. Gerade aus diesem Zusammenhang hat sich die Marke „Ingenieurversteher“ entwickelt. Ingenieure sind in der Regel Künstler mit einem sehr tiefen technischen Verständnis. Oft sind sie allerdings nicht in der Lage, technisch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich einer Zielgruppe zu vermitteln, die nicht über dieses tiefe technische Wissen verfügt. Um Ideen und Innovationen zu vermarkten, müssen diese in eine leicht verständliche Sprache übersetzt werden. Mit einer Vorliebe für analytisches und strukturiertes Recherchieren , der Leidenschaft für das Schreiben und der Freude am Präsentieren ist die Idee vom „Ingenieurversteher“ entstanden.

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