Das Bild zeigt einen Super-Charger von Tesla
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Im nachfolgenden (fiktiven) Interview nimmt das Model 3 von TESLA Stellung zur Zukunft der Elektromobilität und der Situation am deutschen Markt.

Wie geht es Dir gerade?

Mir geht es richtig gut – eine ereignisreiche Zeit, wenn auch ein wenig stressig. Wie Du weißt, sind unsere Auftragsbücher bis zum Rand gefüllt. Das ist ein schönes Luxusproblem.

Es sieht so aus, dass Elon sein Versprechen einhält und die Produktionskapazität wie geplant signifikant hochfährt. Es ist schön zu sehen, dass unsere Kunden mit unseren bestehenden Produkten zufrieden sind und sich auf das Model 3 sehr freuen.

Kommt das Volks-Elektroauto aus Kalifornien?

Das weiß ich nicht und soweit würde ich vielleicht nicht gehen. Ich glaube, dass wir uns eine gute Position erarbeitet haben. Für die Zukunft sind wir gut als Hersteller einer umfassenden Elektromobilität aufgestellt. Die Menschen und die Märkte glauben an Elon und seine Visionen.

Das zeigt sich unter anderem ja in der Marktkapitalisierung. Die etwa 400.000 Vorbestellungen für das Model 3 zeigen das umwerfende Interesse an unserem Auto, der Story dahinter und natürlich allgemein dem Thema Elektromobilität. Aber bitte vergiss mir nicht die Deutschen. Der schlafende Riese ist wohl aufgewacht.

Was sagst Du denn zu allgemeinen elektromobilen Situation in Deutschland?

Nun ja – es könnte alles ein wenig schneller in Deutschland gehen. Manche Länder drücken mehr auf das Gaspedal. Neben uns in den USA ist ja auch China auf der Überholspur. Aber die Deutschen sind ein Volk, Perfektion mit einem hohen Qualitätsanspruch geprägt ist.

Ich vergleiche das mit einem Tanker. In der Regel dauert es ein wenig, bis dieser seine Richtung geändert hat. Aber wenn der Richtungswechsel eingeleitet ist, dann geht es mit voller Kraft voraus. In den letzten Monaten ist gerade durch den Dieselskandal einiges in Bewegung gekommen.

Das Thema Elektroauto scheint in der Breite der Gesellschaft angekommen zu sein. Darüber hinaus überschlagen sich die deutschen Automobilhersteller ja gerade mit Ankündigungen von neuen Produkten. Als rein marketingmäßig seid ihr schon echt spitze.

Dieselskandal ist eine gute Überleitung. Was sagst Du dazu?

Es fällt schwer, das aus Kalifornien objektiv zu beurteilen. Aber ich glaube, da sind wohl einige Dinge gründlich in die Hose gegangen. Es sieht für mich so aus, dass mit aller Gewalt versucht wurde, an der alten Technologie festzuhalten und die Kuh so lange zu melken wie möglich.

Vorgaben der Politik wurden, sagen wir es mal diplomatisch, großzügig interpretiert und ausgelegt. Persönlich fand ich es unglücklich, wie dann in einer SalamiTaktik scheibchenweise die Wahrheit ans Licht kam und leider immer noch kommt.

Aber wie immer im Leben hat die Medaille zwei Seiten. Als Model 3 freue ich, dass das Thema Elektromobilität eine hohe Sichtbarkeit öffentlichen Wahrnehmung hat.

Brauchen wir auch einen Elon Musk in Deutschland?

Glaub mir mal, der Elon ist schon echt anstrengend. Bist Du Dir sicher dass ihr so einen haben wollt? Spass beiseite – Elon ist Gold wert. Wenn ich Dir vor einem Jahrzehnt gesagt hätte, dass ein Software-Unternehmen Raketen und Elektroautos baut und bestehende Industrieren revolutioniert, dann hättest Du mir dezent den Vogel gezeigt.

Elon hat Visionen – und er realisiert diese. In Amerika ist ein Klima, in dem sich Typen wie Elon wohl fühlen. Typen, die nichts weiter wollen als die Welt verändern. Ich glaube, dass Elon es sehr, sehr schwer hätte, in Deutschland erfolgreich zu sein.

Aber bitte schau nicht auf Elon – ihr habt solche Typen in Deutschland, die mich echt beeindrucken. Schau Dir Laurin Hahn von Sono Motors oder Prof. Dr. Günther Schuh von e.Go an.

Das sind Typen, die eine Idee haben, an diese glauben und sie umsetzen. Nichts anderes macht Elon. Ihr habt also in Deutschland viele coole Typen und Visionäre. Gebt Ihnen Geld, vertraut Ihnen, reduziert Eure Sorgen und Ängste und lasst die Typen einfach mal machen.

Bist Du mit den Ergebnissen des Diesel-Gipfels zufrieden?

Also das empfand ich ja schon als eine bemerkenswerte Veranstaltung. Dass die Automobil-Jungs nicht wirklich Lust haben, Hardware nachzurüsten, kann ich verstehen. Viel lieber wollen Sie Ihre aktuellen Bestände reduzieren und die bestehenden Diesel-Fahrzeuge verkaufen.

Das alles ist schon echt ein Witz. Statt einer Förderung der Elektroautos gibt es nun eine Förderung der Diesel-Autos. Das ist das aus Sicht eines Elektroautos nicht so toll finde verstehst Du sicherlich. Das Software-Update ist eine Luftnummer.

Vielleicht wird es punktuelle Verbesserungen geben – aber ein Durchbruch wird es nicht sein. Ob sich dadurch Fahrverbote aufhalten lassen, bezweifle ich. Die Öffentlichkeit und die Deutsche Umwelthilfe werden wohl an dem Thema weiter dran bleiben.

Sind Fahrverbote der richtige Weg?

Naja – in meiner Karosserie schlagen an der Stelle zwei Motoren. Die Fahrer von Diesel Autos sind aktuell schon hart bestrafft. Die bestehenden PKW verlieren massiv an Wert. Ein Fahrverbot wäre nun eine weitere harte Strafe für den Besitzer – nicht aber für den Hersteller.

Aber wir müssen natürlich auch an die Menschen denken, die in den Großstädten leben und hier massiv einer täglichen Belastung ausgesetzt sind. Ich vermute, dass sich Fahrverbote beim nachhaltigen Überschreiten von Meßwerten nicht vermeiden lassen.

Was hältst Du von einem Ausstiegsdatum?

Das Thema ist als sehr sensibel einzuschätzen. Mehr als 800.000 Arbeitsplätze sind in Deutschland heute beschäftigt. Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen in Bezug auf Umsatz und EBIT ist bestens. Mit einer neuen Technologie kommt natürlich einiges ins Wanken.

Der Verkauf der Verbrenner-Technologie wird schrittweise hinunter gehen und gleichzeitig werden die Anzahl der verkauften Elektroautos langsam ansteigen. In dieser unsicheren Phase müssen parallel zum bestehenden Business dann sehr hohe Investitionen getätigt werden.

Aber schau mal was gerade passiert. Die deutsche Industrie hat ihren eigenen Karren mal richtige gegen die Wand gefahren. Die Zulassungen neuer Diesel Pkw sind rückläufig, die Preise für Gebrauchtwagen brechen ein und die Umwelt-Initiativen werden nicht locker lassen, Fahrverbote zu erlangen.

Die Menschen sind jetzt verunsichert und wechseln zu Benzin-, Hybrid oder Elektromotoren. Die Industrie ist nun mitten im Tsunami angelangt. Ein definiertes Ausstiegsdatum, beispielsweise 2030 wäre eine konkrete Ansage, auf die sich die Industrie wie auch die Konsumenten einstellen könnten.

Aber ich verstehe die Hersteller. Sie haben massiv Sorge, dass die Umsätze wegbrechen. Es bleibt einfach eine echte Gratwanderung, noch auf viele Jahren bestehende Technologie zu verkaufen und parallel die neue Technologie hochzufahren. Das haben wir es bei TESLA echt einfacher.

Wie innovativ ist die deutsche Automobil-Industrie?

Deutschland blickt auf eine großartige Historie zurück. Wenn daran denke, wie sich die Industrie seit der ersten Langstrecken-Testfahrt von Bertha Benz vor über 130 entwickelt hat, dann ist das sehr bemerkenswert. In den letzten Jahren hat jeder Hersteller sein Produktportfolio erweitert und nahezu für jeden Anwendungsfall ein Auto zum Markt gebracht.

Technologisch wurden die Autos immer weiter entwickelt. Bitte entschuldige, wenn ich ein wenig polemisch werde, aber ich habe den Eindruck, dass außer innovativen LED-Scheinwerfern nicht wirklich viel passiert ist.

Ich habe mir mal Euren e-Golf angeschaut. Ein netter Versuch – aber leider nicht zu Ende gedacht. Es reicht eben nicht aus, nur den Verbrenner- durch einen Elektromotor zu tauschen.Ansonsten ist alles gleich geblieben. An dieser Stelle muss ich leider sagen, dass Volkswagen so wie auch andere Hersteller das Thema zu halbherzig angegangen sind.

BMW war da als deutscher Elektroauto-Pionier mit dem i3 deutlich mutiger und innovativer, was sich ja auch in den Verkaufszahlen wiederspiegelt. Aber beim Thema Software hat die Industrie leider komplett durchgeschlafen.

Wie siehst Du das Thema Software?

Lass mich nochmals kurz beim Diesel-Gipfel anknüpfen. Das nun viele Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten müssen zeigt leider sehr dramatisch, wie weit der Rückstand der deutschen Automobil-Industrie ist. Die Jungs von TESLA gehen aus einer komplett anderen Sichtweise an das Thema ran.

Schau mal wo der Elon herkommt. Das ist ein Software-Typ aus dem Valley. Der sieht ein Auto nicht als Hardware. Für Musk ist ein Auto ein rollendes Smartphone. Das ist ein entscheidender Unterschied. Die Software wird fortlaufend, über Nacht und automatisch aktualisiert.

Gerade an dieser Stelle wird die unterschiedliche Philosophie deutlich. Ein deutsches Auto ist wie eine Maschine – einmal in Perfektion entwickelt, produziert und geliefert. Anschließend fasst man das Produkt nie wieder an. Bei TESLA wird das Produkt Auto fortlaufend verbessert. Fehler werden beseitigt und neue Funktionen bereitgestellt.

Die Deutschen Automobil-Hersteller sind Hardware-Jungs – Software kennen die nicht bzw. tun sich extrem schwer, den Gedankenwechsel hinzubekommen. Die Industrie versucht sehr aufwendig, eigene Software-Lösungen zu entwickeln und zu verkaufen.

Die Ergebnisse sind eher bescheiden. Apple hat uns mit dem Smartphone eines gelehrt – wie wichtig Design aber vor allem Usability sind. Ein iPhone Nutzer hat niemals ein Benutzerhandbuch gelesen – können das die Besitzer eines deutschen Bordcomputers auch sagen?

Wohl eher nicht. Es ist verständlich, dass man potentiellen Wettbewerb aus dem Auto fernhalten möchte. Aber eines ist auch klar – die iOS und Android Nutzer wollen im Auto die gleiche Nutzererfahrung haben wie im Smartphone. Wenn Du Dir die Benutzeroberfläche von mir anschaust, dann weist Du was ich meine – ich habe eine zentrale Anlaufstelle im Auto.

Wie begegnest Du den deutschen Bedenken?

Wie bereits schon gesagt, sind die Deutschen allgemein ein wenig vorsichtig bei Entscheidungen und nicht bereit, Risiken einzugehen. In dieser Phase des Wandels tun sich die Menschen in Deutschland schwer. Das gesamte Leben ist man nun gewohnt, ein Auto mit einem Verbrenner-Motor zu haben und nahezu an jeder Ecke zu tanken.

Ich kann das gut verstehen. Ich möchte unbedingt in urbane und nicht urbane Szenarien entscheiden. Im innerstädtischen Verkehr gibt es Statistiken die besagen, dass weniger als 30 Kilometer pro Tag gefahren werden. Für diese Einsatzgebiete gibt es heute bereits attraktive Angebote.

An dieser Stelle möchte ich Euch mal ein Lob jenseits der traditionellen Auto-Industrie ein dickes Lob machen. Das, was Ihr da gerade in Aachen mit dem Streetscooter und dem e.Go und in München mit Sion auf die Beine stellt, ist große klasse. Im Langstreckenverkehr hat das Thema Reichweite natürlich eine wesentlich höhere Bedeutung.

Aber glaube mir, das wird sich umgehend auch lösen. Die Batterie-Technik entwickelt sich mit großen Schritten weiter. In diesem Zusammenhang sind wir aber auch gleich bei der Lade-Infrastruktur. Ja – das gibt es noch einiges zu tun. Ja – an dieser Stelle ist ein Wandel notwendig.

Das „normale“ Tanken an der Tankstelle dauert 5 Minuten. Das Laden an einer Elektrotankstelle dauert unter Umständen 20 oder mehr Minuten. Genau an dieser Stelle wird sich das Tanken grundlegend ändern. Wir werden wohl nicht mehr an einer Tankstelle der alten Welt tanken.

Vielmehr werden wir zukünftig am Kino, beim Fitness, Parken oder Einkaufen tanken – ohne zu warten. Das Thema Infrastruktur habe ich gerade angesprochen. Auch die Technologie der Ladestecker wird sich vereinheitlichen.

Beim Preis möchte ich nochmals auf die unterschiedlichen Einsatzgebiete hinweisen. Den e.Go und Sion wird es für irgendwo zwischen 10 und 20 TSD EUR geben. Mit dem Model 3 von TESLA fangen wird es langsam möglich sein, ein langstreckenfähiges Elektroauto für ab 30 TSD EUR zu erhalten.

Was wäre Deine Empfehlung an Politik und Automobilhersteller?

Das ist nicht so leicht zu beantworten. Aber ich glaube, dass es zunächst wichtig wäre, die engen Verbindungen zwischen Politik und Automobil-Hersteller zu trennen. Es ist viel Vertrauen verloren gegangen. Es wäre wünschenswert, wenn die Automobil-Hersteller Demut zeigen, sich entschuldigen und versuchen, das verlorene Vertrauen zurück zu gewinnen.

Gerade bei den Messwerten der Schadstoffe müssen alle Fakten auf den Tisch. Ich würde der Deutschen Industrie dringend empfehlen, die komplette Wertschöpfungskette abzudecken. In diesem Zusammenhang macht es Sinn, über eine eigene Batterie-Produktion nachzudenken.

Vielleicht muss nicht jeder Automobil-Hersteller eine eigene Fabrik hochziehen. Vielleicht gibt es ein Konsortium der Hersteller oder vielleicht packen auch die Zulieferer das Thema an. Wir sind jedenfalls froh, dass wir das Thema Batterie-Fabrik mit der Gigafactory frühzeitig angegangen sind.

Die Kaufprämie war ein erster, aber zu kleiner Schritt. Hier sollte nachgelegt werden. Der Anreiz für den Kauf eines Elektroautos muss dringend erhöht werden. Alternativ kann man das auch über die Besteuerung der Diesel-Fahrzeuge ankurbeln.

Steuerbefreiungen zum einen und eine Reduzierung der Diesel-Subventionen könnten die richtigen Zeichen sein. Des Weiteren muss die Lade-Infrastruktur massiv ausgebaut werden.

Ansonsten gehe ich davon aus, dass die deutschen Automobil-Hersteller nun attraktive Modelle aus den Markt bringen werden. Da müssen wir uns dann auch warm anziehen und frühzeitig die nächsten Innovationen starten, um unseren Vorsprung zu halten.

Wie sieht Dein Bild der elektromobilen Zukunft aus?

Ich bin begeistert zu sehen, welchen Chancen wir in der Zukunft haben. Mit dem gezielten Einsatz erneuerbarer Energien werden wir nun Autos geräuschlos und emissionsfrei von A nach B fahren sehen. Mit dem autonomen Fahren kommt dann eine spannende Technologie zum Tragen, in der Verkehrsunfälle der Vergangenheit angehören.

Das alles klingt heute noch sehr weit weg an – technologisch ist aber bereits vieles heute schon möglich. Das autonome Elektroauto wird Mobilität ganz neu definieren und Mobilität für neue Zielgruppen möglich machen. Ich denke nicht, dass wir zukünftig Autos noch besitzen müssen, wie wir es heute noch tun.

Carsharing Konzepte zeigen ja heute bereits, wo die Reise hingehen kann. Der gesamte öffentliche, persönliche Nahverkehr wird sich nachhaltig verändern. Er wird individueller, komfortabler, flexibler. Im PC-Bereich hatte Bill Gates Ende der 1990ziger Jahre die Vision „Zu Jeder Zeit an jedem Ort mit jedem Gerät“ Zugang zu seinen Informationen zu haben.

Aus TESLA-Sicht möchte wir gerne einen ähnlichen Beitrag leisten und die Elektromobilität flächendeckend zum Erfolg führen. In diesem Sinne freue ich mich, wenn ich dann als autonom fahrendes Model 3 das Bild auf den deutschen Straßen aktiv mit prägen darf.

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Das Model 3 von TESLA im persönlichen Interview
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Im nachfolgenden (fiktiven) Interview nimmt das Model 3 von TESLA Stellung zur Zukunft der Elektromobilität und der Situation am deutschen Markt.
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//Analyst//Blogger//Keynote Speaker// zu den Fokusthemen #Industrie40, #IoT und #Digitalisierung.

Herzlich willkommen auf meinem Ingenieurversteher-Blog. Hier schreibt ein echter, aber nicht ein typischer Ingenieur.

Nach einer soliden Ausbildung bei Siemens zum Feinmechaniker habe ich das Abitur nachgeholt und Maschinenbau studiert. Der Schwerpunkt Informatik im Hauptstudium war wohl der ausschlaggebende Grund, dass es mich in die Software-Industrie gezogen hat wo ich heute noch immer aktiv unterwegs bin. Für die Funktionen Vertrieb, Marketing und Produktmanagement habe ich mich meine Leidenschaft entdeckt – sicherlich nicht immer typisch für einen Ingenieur.

Im Rahmen meiner Diplomarbeit haben mich Themen wie „Computer Integrated Manufacturing (CIM)“ beschäftigt. Viele Aspekte sind davon heute umgesetzt. Mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft allgemein sowie dem Einzug des Internets in die Produktion stehen wir vor großen Herausforderungen, die uns langfristig intensiv beschäftigen werden. Der klassische Ingenieur wird nun mit völlig neuen Themengebieten konfrontiert.

Das war u.a. die Motivation für diesen Blog, die Themenbereiche Industrie 4.0 und Digitalisierung aufzugreifen und regelmäßig darüber zu schreiben – leicht verständlich und nicht technisch tief. Gerade aus diesem Zusammenhang hat sich die Marke „Ingenieurversteher“ entwickelt. Ingenieure sind in der Regel Künstler mit einem sehr tiefen technischen Verständnis. Oft sind sie allerdings nicht in der Lage, technisch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich einer Zielgruppe zu vermitteln, die nicht über dieses tiefe technische Wissen verfügt. Um Ideen und Innovationen zu vermarkten, müssen diese in eine leicht verständliche Sprache übersetzt werden. Mit einer Vorliebe für analytisches und strukturiertes Recherchieren , der Leidenschaft für das Schreiben und der Freude am Präsentieren ist die Idee vom „Ingenieurversteher“ entstanden.

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